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Bettina Fabich
 

Bettina Fabich

Philosophie

Ich bin davon überzeugt, dass die sprachliche und kulturelle Nähe zwischen Deutschland und den Niederlanden viele Chancen bietet. Schnell finden wir den Weg zueinander und die zahlreiche Liebesbeziehungen zwischen Menschen beider Länder deuten darauf hin, dass eine große Anziehungskraft zueinander besteht. Ich bin als Kind mit dem verstorbenen Entertainer Rudi Carell und Frau Antje aufgewachsen und das Bild vom liebenswerten und vor allem witzigen Niederländer, das sich in der Zeit in meinem Kopf festgesetzt hat, prägte meine Wahrnehmung für Menschen dieser Nationalität nachhaltig. Auch 10 Jahre Erfahrung mit "leibhaftigen" Menschen in Amsterdam konnten dieses Bild nicht dauerhaft beschädigen.

Die Nähe zwischen Menschen beider Länder ist aufgrund der Gemeinsamkeiten schnell hergestellt, aber es gibt auch zahlreiche Unterschiede, die auf den ersten Blick nicht gleich sichtbar sind und die sowohl Konflikt- als auch Synergiepotenzial in sich bergen. Werden diese Unterschiede erschlossen, können beide Seiten davon profitieren, wenn sie bereit sind, gemeinsame Wege zu entwickeln. Menschen, die beruflich grenzüberschreitend tätig sind, dabei zu unterstützen, war und ist mein Hauptanliegen für die Gründung von Denies. Da Verständigung ohne Kenntnisse der anderen Sprache nicht möglich ist, sind praxisorientierte Sprachtrainings zu einem festen Bestandteil unseres Angebotes geworden. Da es keine bessere Basis für ein gutes Miteinander gibt als Humor und Aktivitäten, die Freude machen, lassen wir Beides so viel wie möglich - und im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten- in unsere Workshops einfließen. Kultur bringt Menschen ebenfalls zusammen, aus diesem Grund haben wir auch Aktivitäten aus diesem Bereich in unser Angebot einfließen lassen.

Konkrete Aktivitäten

Seit der Gründung von Denies habe ich zahlreiche deutsche und niederländische Gruppen dabei unterstützt, die Verständigung mit dem anderen gezielt zu bessern. Mein Engagement zielt dabei darauf ab, Kommunikationsbarrieren - wie Kultur- und Sprachunterschiede- erkennen und überwinden und vor und vor allem erstere erfolgreich nutzen zu lassen. Aus meiner Sicht haben insbesondere deutsch - niederländische Kooperationen das Potenzial, grenzüberschreitende Synergieeffekte hervorzubringen. Dies gilt nicht nur für Firmen, sondern auch für kommunale Verbände, Einrichtungen, Parteien und andere grenzüberschreitende Zusammenschlüssen.

Vorträge und Workshops für den Städtering Zwolle-Emsland, die "Waterschappen" bzw. Wasserwirtschaftsverbände, Universitäten, aber auch für Partnergemeinden und die Marine (Piloten) beider Länder gehörten in den letzten Jahren zu meinem Betätigungsfeld. Ergänzend dazu trainierte ich unter anderem Führungskräfte und Unternehmer von Firmen, Einrichtungen, Verbänden und Kommunen in der praxisorientierten Anwendung der niederländischen bzw. deutschen Sprache.

Von Juli 2007 bis zum Juni 2009 hatte ich kommissarisch die Geschäftsführung des Städterings Zwolle - Emsland übernommen. Durch diese Erfahrung konnte ich nicht nur mein Netzwerk in beiden Ländern vergrößern, sondern auch die Verwaltungsarbeit auf den Ebenen der Städte und Gemeinden sowie der Landkreise und Provinzen von innen, ebenso wie die Unterschiede in Bezug auf Infrastruktur und Straßen(aus)bau kennen lernen.

Ich bin sehr froh darüber, dass ich in den letzten Jahren regelmäßig die Gelegenheit hatte, in Vorträgen und Workshops Menschen für deutsch-niederländische Kulturunterschiede zu sensibilisieren und dafür zu begeistern, diese Unterschiede als Ausgangspunkt für die Entwicklung von Synergien zu nutzen. Ich habe im Laufe der Jahre viel Erfahrung im Kontakt mit Managern und leitenden Beamten und Fachkräften aus unterschiedlichsten Bereichen und auf beiden Seiten der Grenze gemacht und viel von diesen bereichernden Begegnungen gelernt.

Es gab eine Zeit vor Denies!

Vor meiner Zeit als geschäftsführende Inhaberin von Denies habe ich 10 Jahre in Amsterdam gelebt, dort Pädagogik und Immigrationsforschung studiert und als Projektkoordinatorin im Bereich der interkulturellen Kommunikation gearbeitet. Als Koordinatorin für das staatliche Programm "Sociale Vernieuwing" (Soziale Erneuerung) habe ich mehrere Jahre unterschiedlichste Interessengruppen dabei betreut, eigene Projektanträge zu formulieren, einzureichen und nach der Bewilligung durchzuführen. Dabei nahm ich die Rolle des Vermittlers zwischen Bewohnern und "Deelraad" (Stadtteilverwaltung) ein. Ich habe außerdem eigene Projekte auf Stadtteilebene initiiert und durchgeführt.



 
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